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I'll vomit illusions

 

Beschreibt meine Situation ganz gut.

Grade krieg ich so richtig mit, wozu ne Essstörung "gut" ist. 

Vergessen. Vergessen und verdrängen.

Was in mir entsteht, will ich dort nicht haben.

Mein Gott, ich wünschte, ich könnte all diese scheiß Gefühle, Gedanken und Erinnerungen einfach auskotzen.

1 Kommentar 5.3.11 01:08, kommentieren

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Kotzen virtuell

Oh man, ich hätt grad irgendwie so Bock zu kotzen. Natürlich erstmal was (fr)essen.

Pizza oder sowas. Ja, irgendwie hätt ich grad total Lust auf Pizza. Seit gestern scheint mir dieses blöde Lebensmittel nämlich permanent über den Weg zu laufen. TV an: Pizza. Internet: Pizza. Zeitung: Pizza!

Meine Gedanken: Pizza!

Das kommt davon, dass man sich einige Dinge permanent verbietet: Man sieht sie überall und muss dauernd dran denken.

 

Das Gleiche gilt natürlich auch für Schokolade und Eis und Kekse und Brezen und Käse und Kuchen und... Jaja.

 

Dann hab ich vorhin beim Aufräumen auch noch nen Schoko-Riegel gefunden. GOTT, warum muss ich eigentlich SO auf die Probe gestellt werden?! 

Zum Glück hab ich ansonsten nur meine Flüssignahrung daheim. Und müsste für einen (sich lohnenden, haha) FA erstmal einkaufen gehen. Und das werde ich NICHT tun. Auch wenn ich die ganze Zeit mit dem Gedanken spiele, hab ja morgen eh nichts vor.

Lustiger Gedankengang. "Ich hab nichts zu tun, ich werd mal ein bisschen fressen und kotzen".

Ja, ich bin gelangweilt. Und überfordert. Ich lerne derzeit für's Abi und habe sowas von keine Lust drauf. Meine "Strategie" war bis jetzt ja immer ein FA und Kotzen um nicht lernen zu müssen (nicht sehr produktiv oder gar sinnvoll, ich weiß... aber seit wann sind Essstörungen sinnvoll? Sie helfen und das ist in dem Moment, wo man ihnen nachgibt, die Hauptsache).

Und ich fühle mich grade sehr sehr einsam und ungeliebt. Was noch dadurch verstärkt wird, dass ich mir auf tumblr Bilder von Verliebten anschaue. Oh und natürlich Bilder von Hungerhaken, was sonst?

Hach, ich bin eine Masochistin durch und durch.

Maaaan, ich bin PAPPsatt und habe trotzdem SO einen Appetit. So richtig körperlich spürbar. Hinten im Rachen lokalisierbar.

Und ich sollte eigentlich lernen. Mathe und Kunst.


 

So, das war's eigentlich. Ich werd diesen Scheiß-Fressdruck jetzt aushalten und stattdessen rausgehen und Musik hören.

Liebe Bulimie, du kannst mich mal.

3 Kommentare 26.2.11 15:44, kommentieren

Resource

Resource [engl]: Betriebsmittel {n}; Hilfsmittel {n}

Das ist es, was ich jetzt brauche.

Etwas, was meinen Körper in Betrieb hält und mir ein Hilfsmittel ist.

Ab morgen werd ich mich zwei Wochen lang von Flüssignahrung, Resource 2.0 + fibre, ernähren.

Damit ich Energie habe und diese nicht durch sinnlose Gedanken an's Essen, Nicht-Essen und Kotzen zu verschwenden.

Ich bin überzeugt, dass es mir nach diesen zwei Wochen besser gehen wird...

 

2 Kommentare 23.2.11 22:54, kommentieren

Buffet beim Asiaten...

...so, meine Eltern haben mich grade zum Mittagessen eingeladen...

Ich mag das Asia-Restaurant echt gerne, die haben ne große Auswahl und man kann sich aus frischen Zutaten sein eigenes Wok-Gericht zubereiten lassen.

Aber Buffet... BUFFET! Man, sowas ist für mich immer noch sehr sehr schwierig...

Puuuh, also ich hatte noch nie nen FA im Restaurant oder so (viel zu peinlich), aber wenn ich dann wieder zu Hause war und resümiert habe, wie viele Kalorien das wohl alles gehabt haben wird... Dann war's meist aus mit den guten Vorsätzen...

Ohje. Und dabei hab ich heute morgen schon ne brenzlige Situation "heile" überstanden, da ich vorhabe, dieses Wochenende endlich mal wieder "kotzfrei" zu bleiben (die Wochenenden sind immer schlimm für mich)...

Man man man.

Okay. Ruhig durchatmen und es angehen.

Ich werde das Essen genießen.

Ich werde aufhören, wenn ich satt bin.

Ich muss nicht von allem probieren: Es wird auch ein nächstes Mal geben (dort sowieso; meine Eltern sind fast schon Stammgäste...).

Da es auch ein nächstes Mal geben wird, muss ich nicht von irgendwas besonders viel essen: Ich weiß, wie das meiste schmeckt, nächstes Mal kann ich es auch wieder essen.

Puh.

Ich pack das.

Ja, ich pack das.

 

 

Heute abend werd ich dann wohl wieder mal ein wenig ausgehen. Eine gute Bekannte hat mich gefragt und mit ihr war ich abends noch gar nicht weg. Außerdem will ich mal wieder neue Leute kennen lernen

3 Kommentare 19.2.11 09:47, kommentieren

Don't Panic

Ich liege hier grade in meinem kuscheligen, warmen Bett und habe soeben "Per Anhalter druch die Galaxis" angeschaut. Sehr unterhaltsam und aufmunternd.

Heute ist der dritte Tag ohne FA und Kotzen. Und das obwohl Freitag ist, ich nicht wirklich was zu tun hatte und deswegen nach der Schule nur daheim war UND teilweise totalen Fressdruck hatte.
Ich habe mir bewusst etwas Schoki gegönnt und konnte mir den Rest für später aufhören.

Mir ist aufgefallen, dass es mir hilft, wenn ich mir sage "Hey, das ist morgen auch noch da, du kannst es morgen essen und genießen, statt es dir jetzt schnell reinzustopfen und dann auszukotzen".

Das ist irgendwie echt so ein Punkt bei mir: Ich habe irgendwie Angst, dass ich eine "Chance vertue", wenn ich das Essen jetzt nicht gleich esse. So, als wäre es morgen auf einmal weg oder vergammelt.

A propos "vergammelt" - es fällt mir sehr sehr schwer, Lebensmittel wegzuwerfen bzw sie eben "vergammeln" zu lassen. Dann kommt immer der Gedanke "Ja, dann kannst du sie auch essen". So sind schon etliche FAs entstanden...

Also: Wegschmeißen lernen! Ob die Dinge nun im Klo oder im Müll landen ist eigentlich gleich, nur dass letzteres mir Mühe und Schmerzen erspart.

Ich habe den Abend bewusst alleine verbracht und mir Zeit für mich genommen...

Grade bin ich sehr zufrieden (obwohl ich heute eine 3 bekommen habe, was für mich schlecht ist... irgendwie... aber eigentlich...eigentlich ist eine 3 doch gar nicht mal so schlecht...befriedigend halt...ich muss und kann ja nicht immer alles gut und sehr gut machen...)

 

eure nachdenkliche, aber grade glückliche
Canny

2 Kommentare 18.2.11 23:38, kommentieren

Immer noch/schon wieder müde

Der Tag heute hätte eigentlich viel länger sein sollen, jedenfalls dachte ich, ich hätte heute massig Zeit.

Nur zwei Stunden Schule, nachmittags Kaffeetrinken mit einer Freundin.

Und dazwischen wollte ich aufräumen.

Jetzt sitz ich hier, der Tag ist vorbei und ich habe nicht aufgeräumt... Bin jetzt auch zu erschöpft, um noch anzufangen.

Dafür habe ich Mathe/Stochastik geübt.

Oh, gefressen und/oder gekotzt hab ich heut auch nicht.

Komischerweise bin ich an kotzfreien Tagen abends viel viel müder und erschöpfter als sonst... Vielleicht ess ich zu wenig.

Und heute gab es dann noch eine große Überraschung für mich: Ich habe meine Deutsch-Klausur zurückbekommen, bei der ich dachte, ich hätte total versagt (da ich nicht mal ansatzweise alles ausfürhlich genug bearbeitet hatte, da die Zeit so knapp bemessen war).

Innerlich hatte ich mich also schon auf eine 5 eingestellt und auf eine 4 gehofft.

Da krieg ich die Arbeit und konnte erstmal nicht glauben, was ich da sah. Eine 1-. Scheiß auf das Minus, ich hab beim strengsten Deutsch-Lehrer der Schule ne 1 in der Klausur, im übrigen auch meiner letzten in Deutsch.

Yeah.

2 Kommentare 16.2.11 19:55, kommentieren

Müde- Trigger

Hmh.

Es war kein schöner Tag.

Valentinstag ist nur schön, wenn man zu denen gehört, die Blumen und Schokolade geschenkt bekommen.

Ich gehöre zu denen, denen an diesem Tag ihre Einsamkeit fast schon minütlich vor die Augen geführt wird.

Vielen Dank.

Ich bin zu Hause geblieben, mir ging's eh nicht gut.

Mein Magen spielt verrückt. Das ist nicht gut. Nach dem Kaffee ein unnatürliches Völlegefühl und Übelkeit. Wo's geendet hat, kann man sich denken.

Wann immer ich an einer spiegelnden Fläche vorbei komme, muss ich reinschauen und überprüfen, ob ich zugenommen habe, ob man mir mein Vollversagertum ansieht.

War da gestern nicht noch mehr Luft zwischen den Beinen?

War die Speckrolle da vorhin auch schon?

Und die Rippen... und die Schulterknochen? Die waren doch gestern noch deutlicher erkennbar?!

Mein Gott, ich weiß doch, dass man nicht so schnell zunehmen kann... Aber ich sehe es - oder meine, es zu sehen.

Ich finde es schrecklich, meine Knochen zu sehen und ich finde es schrecklich, sie nicht zu sehen...

Sie faszinieren mich einfach. Und sie vermitteln mir ein Gefühl von Sicherheit, so komisch das auch klingt.

Wenn mir irgendwas gegen den Strich geht, ich mich unsicher fühle oder aufgeregt bin, taste ich (unauffällig) meine Rippen, meine Schlüsselbeine ab.

Irgendwie bin ich grade extrem angetan von der Vorstellung, noch viel androgyner zu werden... Warum auch immer.

Hab ja eh keinen Freund, den es interessieren würde. Und ne Beziehung will ich grad auch nicht.

Das einzige, was ich will, ist körperliche Nähe und die krieg ich eh nicht.

 

Ich bin müde. Muss aber noch ein Referat fertig stellen...

 

Und:

Ja, der Blog ist ehrlicher und offener geworden.

 

 

5 Kommentare 15.2.11 01:13, kommentieren